TSV 1860 München und Würzburger Kickers für den DFB-Pokal qualifiziert
Der TSV 1860 München und die Würzburger Kickers werden im DFB-Pokal 2026/27 dabei sein. Ausschlaggebend war der klare 4:0-Erfolg der Kickers gegen die SpVgg Unterhaching im Duell der Regionalliga. Damit steht Würzburg vorzeitig als bayerischer Amateurmeister fest und hat das Ticket für die erste Hauptrunde im August sicher.
Der zweite bayerische Startplatz geht an den Sieger des Landespokals. Da im Finale ausgerechnet Würzburg und 1860 München aufeinandertreffen, ist unabhängig vom Ausgang auch die Teilnahme der Münchner bereits gesichert.
Nürnberg II holt den Titel, darf aber nicht antreten
Die Meisterschaft in der Regionalliga ging zwar an den 1. FC Nürnberg II, doch die zweite Mannschaft des Clubs ist nicht für den DFB-Pokal zugelassen. Zudem hatte Nürnberg II bereits im Vorfeld auf die Aufstiegs-Relegation gegen den Meister der Regionalliga Nordost verzichtet. Dadurch rücken nun die Würzburger Kickers in diese Spiele nach.
1860 beendet Heimspiel mit Niederlage
Die positive Nachricht aus Unterfranken konnte die Stimmung bei den Sechzigern nur teilweise verbessern. Im letzten Heimspiel der Saison in der 3. Liga unterlag die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski dem FC Ingolstadt mit 1:2.
Zunächst brachte Samuel Althaus die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung (42.). Nach dem Seitenwechsel drehten jedoch Marcel Costly (57.) und Max Besuschkow (64.) die Partie für Ingolstadt. Damit holte 1860 aus den vergangenen neun Ligaspielen nur acht Punkte.

Emotionale Abschiede im Grünwalder Stadion
Schon vor dem Anpfiff war es im Grünwalder Stadion bewegend geworden. Der Verein verabschiedete acht Spieler, unter ihnen auch Kapitän Jesper Verlaat. Bei seiner Verabschiedung zeigte sich der Publikumsliebling sichtlich emotional und kämpfte mit den Tränen.
Verlaat gehört zu den Spielern, die im Zuge des geplanten Kaderumbaus im Sommer den Verein verlassen werden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion