Freund nimmt Kane nach Tor-Rückkehr auf die Schippe
Einen lockeren Seitenhieb auf Harry Kane konnte sich Bayerns Sportdirektor Christoph Freund nach dem gelungenen Pokalstart nicht verkneifen. Nach dem 4:1 (2:1) des Double-Gewinners in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten VfL Osnabrück sagte Freund mit einem Augenzwinkern, der Engländer habe sich nach zwei Pflichtspielen ohne Treffer ja schon in einer "Krise" befunden. In Osnabrück lieferte Kane prompt die Antwort und steuerte zwei Tore bei.
Zuvor war der Bayern-Stürmer sowohl beim 2:1 im Supercup gegen Borussia Dortmund als auch beim 5:1 zum Ligastart gegen den VfB Stuttgart ohne eigenen Treffer geblieben. Nun meldete sich der Torjäger in gewohnter Weise zurück. In seinem 150. Pflichtspiel für den FC Bayern erzielte Kane seine Tore Nummer 147 und 148.
Stolz auf die Marke von 150 Spielen
Entsprechend zufrieden zeigte sich Kane nach der Partie. Er betonte, sehr stolz auf seine 150 Einsätze für den Verein zu sein. Natürlich wäre es schön gewesen, die Marke direkt mit 150 Toren zu verbinden. Noch wichtiger sei für ihn aber, so oft für einen so großen Club gespielt zu haben. Solche Zahlen seien nur möglich, wenn die Mannschaft insgesamt gute Arbeit leiste. Zudem fühle er sich im Team ausgesprochen wohl.
Zukunft weiter offen, Tendenz positiv
Ob aus diesem Wohlgefühl bald auch eine Vertragsverlängerung wird, bleibt allerdings offen. Die Gespräche laufen weiter, eine endgültige Entscheidung ist bislang nicht gefallen. Dennoch scheint die Entwicklung aus Münchner Sicht in die richtige Richtung zu gehen. Beim FC Bayern wollen die Verantwortlichen alles daransetzen, Kane von einem langfristigen Verbleib zu überzeugen. Freund hob dabei vor allem dessen Einstellung hervor: Kane gehe in jedes Spiel hochmotiviert und sei ein absoluter Vollprofi.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber