Fußball

Glückstor! Zoma schießt Nürnberg in KSC-K.o.

Nürnberg stürmt weiter Richtung Spitze – und ausgerechnet ein künftiger Italien-Star schießt den Club in Karlsruhe zum Sieg.

19.09.2026, 15:26 Uhr

Nürnberg setzt Erfolgsserie fort und überwintert auf Aufstiegskurs

Der 1. FC Nürnberg hat seinen starken Lauf in der 2. Bundesliga fortgesetzt. Beim Karlsruher SC gewann das Team von Miroslav Klose mit 1:0 (1:0) und feierte damit den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Partien. Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung groß, Spieler und Trainer bejubelten den nächsten wichtigen Erfolg gemeinsam am Spielfeldrand.

Klose zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden. Der FCN geht damit auf einem Aufstiegsrang in die anstehende Länderspielpause.

Zoma trifft erneut

Für das entscheidende Tor sorgte Mohamed Ali Zoma in der 30. Minute vor 31.067 Zuschauern im sonnigen Karlsruher Wildpark. Der Angreifer erzielte damit bereits seinen sechsten Saisontreffer. Besonders bemerkenswert: Erst einen Tag zuvor war der 22-Jährige erstmals für die italienische Nationalmannschaft nominiert worden.

Zoma sprach nach dem Spiel von großer Freude – über den Sieg, seinen Treffer und natürlich auch über den Anruf von Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini. Nürnberg holte damit 16 von 18 möglichen Punkten und präsentiert sich aktuell in bestechender Form.

Früher Schreck, danach klare Kontrolle

Die Gäste starteten allerdings mit einer heiklen Szene. Torwart Jan Reichert unterlief bei einem Rückpass ein Fehler, der Ball rollte gefährlich an den Außenpfosten. Danach übernahm Nürnberg jedoch klar die Kontrolle.

Mit derselben Anfangsformation wie zuletzt beim 2:1 gegen Hannover 96 bestimmten die Franken das Spielgeschehen über weite Strecken. Gegen tief stehende Karlsruher fehlten zunächst zwar die ganz großen Möglichkeiten, die Überlegenheit war aber deutlich sichtbar. Zur Pause standen 72 Prozent Ballbesitz und ein Passverhältnis von 406 zu 110 für Nürnberg zu Buche.

Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg
Nach der Pause war harte Arbeit angesagt für die Nürnberger, hier mit Javier Fernandez. Quelle: Uli Deck/dpa

Schön herausgespielte Führung

Das 1:0 war dann das Ergebnis eines sehenswerten Angriffs durch das Zentrum. Nürnberg kombinierte sich schnell und präzise nach vorne, ehe Javier Fernandez den startenden Zoma bediente. Der Stürmer blieb vor dem Tor ruhig und verwandelte souverän.

Karlsruhe offensiv zu harmlos

Nach dem Seitenwechsel blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Ein Treffer von Karlsruhes Rafael Pinto Pedrosa zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. Auch in der Schlussphase gelang es dem Team von KSC-Coach Maximilian Senft nur selten, ernsthaften Druck auf das Nürnberger Tor aufzubauen.

So brachte der "Club" den knappen Vorsprung ohne größere Probleme ins Ziel und untermauerte seine Ambitionen im Aufstiegsrennen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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