Die SpVgg Greuther Fürth hat beim Aufsteiger VfL Osnabrück eine klare Niederlage kassiert. Im verregneten Stadion an der Bremer Brücke unterlagen die Franken mit 0:3 (0:2) und konnten damit den Schwung aus dem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig nicht mitnehmen. Zu viele individuelle Fehler brachten die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel auf die Verliererstraße, sodass der Blick in der Tabelle nun erst einmal wieder nach unten geht.
Vor ausverkauften Rängen mit 15.741 Zuschauern sorgten Daniel Kofi Kyereh in der 37. Minute, Robin Meißner nur zwei Minuten später sowie Ismail Badjie in der 75. Minute für den Heimsieg der Niedersachsen. Dabei hätte Osnabrück das Ergebnis am Ende sogar noch höher gestalten können.
Klaus wird deutlich: In allen Belangen zu wenig
Fürths Angreifer Felix Klaus fand nach der Partie deutliche Worte. Im ARD-Interview sprach er von einem „bodenlosen“ Auftritt und einem „rabenschwarzen Tag“. Seiner Einschätzung nach hätte das Kleeblatt sogar noch höher verlieren können. „Es war in allen Belangen viel zu wenig von uns“, sagte Klaus. Später ergänzte er, dass Fürth mit vielen Fehlern den Osnabrückern einfache Kontermöglichkeiten eröffnet habe.
Doppelschlag kurz vor der Pause
In der ersten halben Stunde passierte nur wenig. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff drehte der VfL auf und traf innerhalb von nur 101 Sekunden gleich doppelt. Bei beiden Gegentreffern offenbarte die Fürther Abwehr große Schwächen. Zunächst ließ sich das Kleeblatt auskontern, beim zweiten Tor unterlief Paul Will ein folgenschwerer Fehler.
Auch nach dem Seitenwechsel fand Fürth kaum ins Spiel. Stattdessen blieb Osnabrück die gefährlichere Mannschaft, wobei Kyereh mit einem Lattentreffer in der 48. Minute beinahe nachlegte. Eine Viertelstunde vor dem Ende machte der eingewechselte Badjie nach einem weiteren individuellen Patzer des ebenfalls eingewechselten Mika Wallentowitz die klare Niederlage der Gäste endgültig perfekt.
Quelle: dpa/bearbeitet
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber