Fußball

Bayern-Kracher? Kovac hält Karetsas-Einsatz offen

Karetsas ist zurück im BVB-Training – reicht’s ausgerechnet für den Bayern-Kracher? Die Entscheidung fällt erst ganz spät.

29.10.2026, 13:14 Uhr

Borussia Dortmund muss vor dem Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern weiter um einen Einsatz von Offensivspieler Konstantinos Karetsas bangen. Trainer Niko Kovac ließ vor der Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky) offen, ob der Grieche rechtzeitig fit wird. Karetsas absolvierte am Freitag nur Teile des Mannschaftstrainings. Am Abschlusstag soll er vollständig mit dem Team trainieren, erst danach will der BVB entscheiden, ob er für München bereit ist.

Der Sommerneuzugang hatte sich Mitte Oktober beim Auswärtsspiel bei Union Berlin eine Bandverletzung zugezogen. Seitdem verpasste er die Pflichtspiele bei FK Sabah (2:1), gegen Eintracht Frankfurt (1:0) sowie zuletzt im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (3:2).

Beim übrigen Personal kann Kovac dagegen weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Nach seinen Angaben sind alle Spieler, die zuletzt im Einsatz waren, einsatzbereit.

Kovac: Hohe Trauben, klare Ansprüche

Mit Blick auf das Duell mit dem punktgleichen Tabellenführer zeigte sich der Dortmunder Coach voller Vorfreude, betonte aber auch die Dimension der Aufgabe. Es sei der Klassiker, und nach langer Zeit fahre Dortmund wieder mit derselben Punktzahl wie die Münchner nach München. Das mache die Partie spannender, aber keineswegs leichter.

Kovac bezeichnete den FC Bayern als das Nonplusultra – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa. Um in München bestehen zu können, müsse seine Mannschaft über die gesamten 90 Minuten auf allerhöchstem Niveau spielen.

Kritik an angeblich fehlender Konstanz nach dem zwischenzeitlich geschmolzenen 0:2-Vorsprung im Pokal gegen Bremen wies der 55-Jährige deutlich zurück. Keine Mannschaft der Welt dominiere einen Gegner über die komplette Spielzeit, stellte er klar. Zugleich unterstrich Kovac die Dortmunder Ambitionen: Der BVB wolle in München etwas mitnehmen, wisse aber auch, dass die Trauben beim Rekordmeister hoch hängen. Trotzdem, so die klare Botschaft des Trainers: Dortmund fährt mit Selbstbewusstsein nach Bayern.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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