Fußball

Abstiegskampf pur: Was Fürth-Coach Vogel jetzt verrät

Fürth steht vor dem Absturz – doch Vogel bleibt erstaunlich gelassen. Kann das Kleeblatt den Kollaps noch verhindern?

07.05.2026, 12:43 Uhr

Fürth geht ohne Zusatzdruck in die letzten Saisonspiele

Trotz der angespannten Lage im Tabellenkeller der 2. Bundesliga sieht Trainer Heiko Vogel bei der SpVgg Greuther Fürth keine besondere Belastung innerhalb der Mannschaft. Vor den beiden letzten regulären Saisonspielen in Berlin und daheim gegen Düsseldorf betonte der Coach, dass sein Team die Situation seit Wochen kenne. Man habe in den vergangenen 17 Partien stets mit der Haltung gespielt, gewinnen zu müssen.

Als Vorletzter steht Fürth derzeit punktgleich mit Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig da. Mit einem Erfolg am Sonntag bei Hertha BSC könnte das „Kleeblatt“ einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Am letzten Spieltag wartet dann mit Düsseldorf ein direktes Duell, in dem es um Rettung oder zumindest den Relegationsplatz gehen könnte.

Hrgota soll sich mit einem Erfolg verabschieden

In den mindestens noch zwei verbleibenden Spielen soll Kapitän Branimir Hrgota eine zentrale Rolle einnehmen. Der Schwede wird den Verein nach sieben Jahren verlassen und möchte sich mit einem wichtigen Beitrag im Saisonendspurt verabschieden. Zuletzt war berichtet worden, dass ausgerechnet Hertha BSC Interesse am Angreifer habe. Für Vogel spielt das jedoch keine Rolle.

Der Trainer stellte klar, wie wichtig Hrgota für die Mannschaft weiterhin ist. Sein Stellenwert für das „Kleeblatt“ sei unbestritten, und als Kapitän werde er das Team bis zum Saisonende auf den Platz führen.

Vogel warnt vor schwer berechenbarer Hertha

Die Form der Fürther ist zuletzt wechselhaft gewesen: Aus den vergangenen sechs Ligaspielen sprang nur ein Sieg heraus. Am vergangenen Wochenende reichte es im Frankenderby gegen Nürnberg lediglich zu einem 1:1. Direkt nach dem Spiel hatte Vogel den Punkt noch wie eine Niederlage empfunden, inzwischen sieht er das differenzierter und hält ihn womöglich noch für sehr wertvoll.

Einen Vorteil will der Trainer daraus nicht ableiten, dass auch Hertha nach dem verpassten Aufstieg in einer schwierigen Phase steckt. Die Berliner seien für ihn schwer einzuschätzen, eine Art „Wundertüte“. Entscheidend sei jedoch ohnehin der eigene Auftritt. Vogel richtet den Fokus deshalb klar auf seine Mannschaft und deren Plan für das Spiel – unabhängig davon, womit Hertha aufwartet.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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