Gislason dämpft Erwartungen vor Handball-Heim-WM
Bundestrainer Alfred Gislason hat vor der Handball-Weltmeisterschaft 2027 im eigenen Land vor zu großer Euphorie gewarnt. Bei einer Veranstaltung von Dyn und der Handball-Bundesliga im Vorfeld des Supercups in München sagte der Isländer, ihn erreiche immer wieder die Frage, wie ein mögliches Finale gegen Dänemark aussehen würde.
Damit spielte Gislason auf die Endspiele bei Olympia 2024 und der EM 2026 an, in denen Deutschland jeweils Dänemark unterlag. Zugleich machte er klar, dass keineswegs sicher sei, dass beide Teams bei der kommenden WM überhaupt das Finale erreichen. Bei der WM 2025 war die deutsche Auswahl bereits im Viertelfinale an Portugal gescheitert.
Trotzdem sieht der 66-Jährige die Nationalmannschaft auf einem guten Weg. Aus seiner Sicht entwickelt sich das Team positiv und kann mit seiner Altersstruktur in den nächsten Jahren noch stärker werden. Die Ziele seien entsprechend hoch, betonte Gislason, und die deutsche Mannschaft werde zunehmend schwerer zu bezwingen sein.
Bei der Heim-WM 2027 trifft Deutschland in der Vorrunde auf Serbien, Tunesien und Uruguay. Das Turnier wird vom 13. bis 31. Januar ausgetragen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber