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Davis-Cup-Kracher: Viertelfinale gegen die Briten

Machbare Hürde auf dem Weg zum Davis-Cup-Traum – und mit dem US-Open-Champion wirkt Deutschlands Coup plötzlich greifbar.

22.09.2026, 13:36 Uhr

Deutschland trifft im Davis-Cup-Viertelfinale auf Großbritannien

Alexander Zverev und das deutsche Davis-Cup-Team bekommen es in der Finalrunde in Bologna im Viertelfinale mit Großbritannien zu tun. Sollte die Mannschaft die nächste Runde erreichen, wartet im Halbfinale der Sieger der Begegnung zwischen Spanien und Österreich.

Im vergangenen Jahr war für Deutschland erst im Halbfinale Schluss gewesen, damals gegen Spanien. Das Finalturnier der letzten acht Teams wird vom 24. bis 29. November ausgetragen. Wann genau das Viertelfinale gegen Großbritannien stattfindet, ist bislang noch offen.

Teamchef Michael Kohlmann erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Briten seien in den vergangenen Jahren immer wieder ein unangenehmer und spannender Gegner gewesen, zudem verfüge das Team über ein sehr starkes Doppel, das in diesem Wettbewerbsformat besonders wichtig sei. Allerdings kann auch Deutschland mit Kevin Krawietz und Tim Pütz auf ein Doppel von höchstem Niveau setzen.

Zverev peilt den Davis-Cup-Sieg an

Zusätzlichen Rückenwind gibt die Zusage von Zverev, Ende November erneut für Deutschland antreten zu wollen. Erst am vergangenen Wochenende hatte der US-Open-Sieger nach seinem Erfolg in New York beim Duell in Halle gegen Kroatien mit zwei Einzelsiegen entscheidend dazu beigetragen, dass Deutschland die Finalrunde erreichte.

Für Zverev gehört der Gewinn des Davis Cups neben dem Sprung an die Spitze der Weltrangliste zu den wichtigsten Zielen seiner Karriere. Der 29-Jährige zeigte sich überzeugt, dass die deutsche Mannschaft das Potenzial für einen tiefen Lauf in Bologna besitzt. Gleichzeitig betonte er, dass sich für dieses Team nicht unbegrenzt viele Chancen bieten würden. Deshalb wolle er jede Möglichkeit nutzen, um mit Deutschland den Davis Cup zu holen.

Alexander Zverev
Alexander Zverev will bei der Davis-Cup-Endrunde dabei sein. Quelle: Christoph Reichwein/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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