Isaiah Hartenstein und die Oklahoma City Thunder haben in der NBA die erneute Finalteilnahme verpasst. Der amtierende Champion scheiterte in den Western Conference Finals und kann seinen Titel damit nicht verteidigen.
Im entscheidenden siebten Spiel unterlag Oklahoma City den San Antonio Spurs mit 103:111 (53:56). Die Texaner gewannen die Serie damit 4:3 und stehen erstmals seit 2014 wieder in den NBA-Finals. Dort treffen sie auf die New York Knicks.
Damit steht bereits fest, dass die NBA auch 2026 einen neuen Meister bekommen wird. Zuletzt gelang den Golden State Warriors im Jahr 2018 die erfolgreiche Titelverteidigung. Seitdem wechselte der Titel Jahr für Jahr den Besitzer – diese Reihe setzt sich nun fort.
Spurs ziehen zu Beginn des Schlussviertels davon
Als Hartenstein zu Beginn des vierten Viertels zurück aufs Parkett kam, lag San Antonio bereits zweistellig vorn. Die Gäste erwischten einen starken Start in den Schlussabschnitt, punkteten in ihren ersten sechs Angriffssequenzen und rissen die Partie endgültig an sich.
Hartenstein blieb mit sieben Punkten eher im Hintergrund. Bester Mann bei Oklahoma City war erneut MVP Shai Gilgeous-Alexander, der auf 35 Zähler kam.
Bei den Spurs führte Victor Wembanyama sein Team mit 22 Punkten an. Nach dem Einzug in die Finals zeigte sich der Franzose emotional: „Ich kann dieses Gefühl kaum in Worte fassen, es ist unglaublich stark.“ Zugleich machte er klar, dass das Ziel noch nicht erreicht sei: „Wir sind noch nicht fertig – uns fehlen noch vier Siege.“

Wichtige Unterstützung bekam Wembanyama von Julian Champagnie, der 20 Punkte beisteuerte und sechs Dreier traf.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion