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Antonelli-Titel: So feiern sie den Bambino-Champion

Mit nur 20 schreibt Antonelli F1-Geschichte – und was die Weltpresse jetzt über den Mercedes-Star sagt, überrascht.

02.11.2026, 01:28 Uhr

Kimi Antonelli hat Formel-1-Geschichte geschrieben: Der Mercedes-Pilot ist im Alter von 20 Jahren und 68 Tagen der jüngste Weltmeister der Serie. Nach dem titelentscheidenden Grand Prix von Mexiko-Stadt reagierten Medien in vielen Ländern mit Begeisterung.

Italien

Die italienischen Zeitungen feiern Antonelli nahezu einhellig als historische Figur. Mehrere Blätter sprechen von einer Legende und heben hervor, dass erstmals seit Alberto Ascari 1953 wieder ein Fahrer aus Italien den WM-Titel in der Formel 1 gewonnen hat. Kommentatoren schildern Antonellis Tränen nach dem Rennen ebenso wie seine Reife am Steuer und sehen in ihm ein Symbol für eine neue Generation. Für den italienischen Motorsport sei der Triumph ein Ereignis von außergewöhnlicher Tragweite.

Großbritannien

Auch in Großbritannien wird der Mercedes-Fahrer für seine Nervenstärke gelobt. Die Presse verweist darauf, dass Antonelli trotz des Drucks und eines turbulenten Rennens in Mexiko die nötige Ruhe bewahrte. Besonders hervorgehoben werden sein dritter Platz im entscheidenden Grand Prix sowie sein starker Auftritt eine Woche zuvor in Austin. Britische Medien sprechen von einer fast fehlerfreien Saison und ordnen seinen Titelgewinn als historischen Meilenstein ein.

Spanien

Spanische Zeitungen beschreiben Antonelli als neuen Helden der Formel 1. Sie betonen, wie emotional der junge Italiener nach dem Titelgewinn reagierte, und würdigen zugleich seine Entschlossenheit auf und neben der Strecke. Mehrfach ist von einem Lebenstraum die Rede, den sich der 20-Jährige erfüllt habe. Zugleich wird sein Name nun in einem Atemzug mit den großen Champions der Königsklasse genannt.

Schweiz

In der Schweiz fällt das Echo knapp, aber deutlich aus: Antonelli sei mit nur 20 Jahren bereits auf dem Olymp der Formel 1 angekommen.

Frankreich

Französische Medien sehen in Antonelli einen Fahrer, den Mercedes über Jahre systematisch aufgebaut hat und der dieses Vertrauen nun mit dem Titel zurückgezahlt hat. Sie beschreiben ihn als junges Talent mit den Reflexen eines Champions und nennen den WM-Gewinn den Beweis dafür, dass die langfristige Förderung durch die Silberpfeile aufgegangen ist.

Niederlande

In den Niederlanden steht vor allem das chaotische Rennfinale in Mexiko im Mittelpunkt. Trotz aller Turbulenzen habe Antonelli die Nerven behalten und sich damit zum jüngsten Weltmeister der Geschichte gekrönt.

Österreich

Österreichische Medien sprechen vom ehemaligen Wunderkind, das schon in seiner zweiten Formel-1-Saison den ganz großen Durchbruch geschafft hat. Der Tenor: Antonelli habe die Konkurrenz übertroffen und sich in Rekordalter die Weltmeisterschaft gesichert.

Mit seinem Titelgewinn schreibt Andrea Kimi Antonelli nicht nur persönliche Motorsportgeschichte. Er beendet auch eine jahrzehntelange Durststrecke für Italien und setzt mit Mercedes ein markantes Zeichen für die Zukunft der Formel 1.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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