Weimer wirbt für Aigner als Bundespräsidentin
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hält die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) für eine sehr geeignete Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin. In Berlin erklärte er, er kenne Aigner seit vielen Jahren und habe sich schon früher als Verleger dafür ausgesprochen, sie für höchste Staatsämter in Betracht zu ziehen. Es freue ihn, dass diese profilierte Politikerin nun womöglich eine wichtige Rolle für das Land übernehmen könne.
Weimer beschrieb Aigner als warmherzige und ausgleichende Persönlichkeit, die gerade in einer angespannten gesellschaftlichen Lage die richtige Besetzung sei. Sie verbinde Liberalität mit klarer Haltung, trete selbstbewusst auf, ohne überheblich zu wirken, und gelte als klug und bodenständig. Zudem hob er hervor, dass sie traditionsverbunden und katholisch geprägt sei, ohne dabei belehrend aufzutreten.
Am Abend will das CDU-Präsidium in Berlin zusammentreffen. Erwartet wird, dass Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender Friedrich Merz Aigner dort als gemeinsame Kandidatin der Union für das Amt der Bundespräsidentin ins Gespräch bringt. CSU-Chef Markus Söder hatte die 61-Jährige bereits im April öffentlich ins Spiel gebracht.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber