Mindestens 6 Tote und 27 Verletzte nach Drohnenangriff auf Belgorod
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Grenzstadt Belgorod sind nach den jüngsten Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, schrieb auf Telegram, dass mehrere Wohnblocks, ein Verwaltungsgebäude und Geschäfte beschädigt worden seien. Bilder in sozialen Netzwerken deuteten zudem auf mehrere Brände in der rund 30 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernten Stadt hin.
Zu möglichen militärischen Zielen des Angriffs machten die Behörden keine Angaben. Belgorod gilt jedoch als wichtiger logistischer Knotenpunkt für die Versorgung russischer Truppen, die Angriffe auf die ukrainische Großstadt Charkiw sowie Einsätze im Donbass unterstützen. Die Stadt ist deshalb immer wieder Ziel von Attacken, bei denen auch die Energieversorgung und andere zivile Objekte in Mitleidenschaft gezogen werden.
Russische Behörden meldeten außerdem weitere ukrainische Drohnenangriffe auf die Schwarzmeer-Städte Noworossijsk und Gelendschik.
Verletzte in ukrainischer Hafenstadt Odessa
In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden in derselben Nacht durch russischen Raketenbeschuss mindestens sechs Menschen verletzt. Das teilte Stadtchef Serhij Lyssak auf Telegram mit.
Auch aus Charkiw in der Ostukraine wurden Opfer gemeldet: Dort kamen nach Behördenangaben zwei Menschen ums Leben, mindestens 21 weitere wurden verletzt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber