US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats angekündigt. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, Leavitt werde dann mehr Zeit für ihre kleinen Kinder und ihre Familie haben.
Nach Trumps Darstellung habe Leavitt diesen Schritt selbst entschieden. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung „voll und ganz“, schrieb der Präsident. Wer ihre Nachfolge im Weißen Haus antreten soll, blieb zunächst offen.
Trump kündigte zugleich an, dass Leavitt künftig eine seiner wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme innerhalb der Republikanischen Partei sein werde. Zudem lobte er die 28-Jährige als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. Leavitt war die bislang jüngste Präsidentensprecherin in der US-Geschichte.
Leavitt hat zwei kleine Kinder
Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind, eine Tochter, zur Welt. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hat sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 geboren wurde. Nach der Geburt ihrer Tochter war sie zunächst wieder in ihre Rolle als Trump-Sprecherin zurückgekehrt.
Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit und Schlagfertigkeit in Pressekonferenzen bekannt. Immer wieder griff sie Medien scharf an und warf Redaktionen vor, Falschnachrichten über Trump zu verbreiten.
Öffentlich wich Leavitt dem Präsidenten kaum von der Seite. Trump hatte sie wiederholt für ihre Arbeit gelobt, während sie die Politik des Präsidenten konsequent verteidigte.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber