Politik

Hitzeschock: Gerlach mahnt Kommunen zum Handeln

Pfingsthitze als Warnsignal: Bayerns Ministerin schlägt Alarm – und zwingt Kommunen jetzt zum Handeln.

24.05.2026, 12:18 Uhr

Bayerns Gesundheitsministerin mahnt zu besserem Hitzeschutz in den Kommunen

Angesichts der hohen Temperaturen am Pfingstwochenende hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach die Städte und Gemeinden im Freistaat aufgefordert, ihre Maßnahmen zum Schutz vor Hitze weiter auszubauen. Wegen des Klimawandels träten Hitzewellen immer häufiger auf, erklärte die CSU-Politikerin. Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere.

Nach Angaben des Ministeriums haben bereits im vergangenen Sommer viele bayerische Kommunen Vorkehrungen gegen Hitze getroffen. Dazu gehörten unter anderem mehr Begrünung, der Erhalt offener Flächen für Frischluftschneisen und zusätzliche Trinkwasserspender. Fast die Hälfte der befragten Kommunen habe zudem angekündigt, sich künftig noch stärker engagieren zu wollen. Gerlach zeigte sich zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.

Der Freistaat unterstützt die Kommunen dabei, ihre Hitzeschutzkonzepte an die jeweiligen örtlichen Bedingungen anzupassen. Seit Herbst 2024 hätten nach Ministeriumsangaben bereits gut 60 der insgesamt 2.056 bayerischen Kommunen das Beratungsangebot genutzt. Gerlach appellierte an weitere Städte und Gemeinden, diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Sie verwies darauf, dass 2024 das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen sei, während 2025 bislang auf Platz drei der wärmsten Jahre liege.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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