Politiker und zahlreiche Institutionen in Bayern haben mit großformatigen Traueranzeigen an den überraschend verstorbenen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erinnert.
In der „Süddeutschen Zeitung“ erschienen unter anderem Nachrufe von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), dem Bayerischen Landtag, dem Wirtschaftsministerium, den Freien Wählern sowie von Wirtschaftsverbänden und der Messe München.
Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern würdigte Aiwanger als einen Politiker mit besonderem Format. Er sei ein Verfechter offener Worte und klarer Positionen gewesen. In der vom Bayerischen Landtag veröffentlichten und von Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) unterzeichneten Anzeige wurde er zudem als ein Abgeordneter beschrieben, der seine Arbeit mit großem persönlichen Einsatz ausgeübt habe.
Aiwanger war seit 2018 bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident in der Koalition aus CSU und Freien Wählern unter Regierungschef Markus Söder. Der 55-jährige Niederbayer und Bundesvorsitzende der Freien Wähler war am Mittwoch leblos in einem Hotel in Berlin-Mitte entdeckt worden. Zuvor hatte er wegen gesundheitlicher Probleme bereits eine geplante Rede zur Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler nicht halten können.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber