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PSG gegen Bayern: Diese Details entscheiden

Viele Experten und Fans sehen im Duell zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern schon das eigentliche Finale der Champions League. Doch wie blickt ausgerechnet der Münchner Trainer auf diesen Kracher?

28.04.2026, 05:55 Uhr

Bayern vor enormer Aufgabe gegen PSG

Der FC Bayern München steht auf dem Weg ins Champions-League-Finale in Budapest vor seiner wohl schwierigsten Prüfung. Im Halbfinale trifft der deutsche Meister auf Titelverteidiger Paris Saint-Germain und will sich das Ticket für das Endspiel am 30. Mai sichern.

Klare Zielsetzung in München

Vor dem Hinspiel am Abend im Pariser Prinzenpark machte Trainer Vincent Kompany deutlich, worum es für die Bayern geht: Der Klub will genau den Titel gewinnen, den PSG in der vergangenen Saison geholt hat. Die Mannschaft gehe mit großem Ehrgeiz in das Duell und wolle sich in den zwei Halbfinalpartien als das stärkere Team erweisen.

Das große Ziel ist klar formuliert: der Einzug ins Finale der Königsklasse Ende Mai in Budapest. Dort würde dann entweder der FC Arsenal oder Atlético Madrid warten.

Olise als möglicher Schlüsselspieler

In Paris richtet sich der Blick besonders auf Michael Olise. Kaum ein Bayern-Profi genießt dort derzeit so viel Aufmerksamkeit wie der 24 Jahre alte französische Nationalspieler. Der Offensivspieler überzeugt seit Monaten mit starken Leistungen und gilt als einer der entscheidenden Faktoren im Münchner Angriff.

Kompany traut Olise zu, über viele Jahre hinweg auf höchstem europäischen Niveau den Unterschied zu machen. Er lobte vor allem dessen besondere Art, seinen Ehrgeiz und die große Genauigkeit in vielen Details. Zugleich erinnerte der Bayern-Coach daran, dass Olise sich noch immer in einer frühen Phase auf absolutem Topniveau befinde und weiteres Entwicklungspotenzial habe.

Kompany fehlt an der Seitenlinie

Für Bayern ist die Ausgangslage auch deshalb besonders, weil Kompany im Hinspiel gesperrt ist und nicht selbst an der Seitenlinie stehen darf. Der Belgier stellte jedoch klar, dass die Mannschaft mit dieser Situation umgehen müsse und dazu auch in der Lage sei.

Vertreten wird er von seinem Assistenten Aaron Danks. Kompany betonte, volles Vertrauen in seinen Trainerstab zu haben. Dennoch dürfte seine Präsenz und Ausstrahlung am Spielfeldrand den Münchnern fehlen.

Kein vorweggenommenes Endspiel?

Die Frage, ob das Duell zwischen Paris und Bayern bereits das eigentliche Finale vorwegnehme, wollte Kompany nicht gelten lassen. Für ihn gehören auch Atlético Madrid und der FC Arsenal zu den ernsthaften Kandidaten auf den Titel.

Trotzdem macht der Bayern-Trainer keinen Hehl daraus, wie stark er PSG einschätzt. Der Titelverteidiger sei die wohl größte Herausforderung auf dem Weg zum Triumph. Das Spiel gegen die Franzosen, so Kompany sinngemäß, fühle sich an wie ein Sturm, der auf seine Mannschaft zurolle.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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