Nach den tödlichen Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade stellt sich die Polizei auf umfangreiche Ermittlungen ein und bereitet die Einsetzung einer Mordkommission vor. Staatsanwaltschaft und Polizei erklärten, dass die Untersuchungen wegen der Schwere und Vielschichtigkeit der Tat zeitnah von der sogenannten MoKo übernommen werden sollen.
Parallel dazu prüfen die Ermittler weiterhin Hinweise aus der Bevölkerung. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, Fotos oder Videos einzureichen, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten. Dafür steht ein eigens eingerichtetes Hinweisportal zur Verfügung.
Bei der Gewalttat am Montag kamen sechs Menschen ums Leben. Nach Angaben der Behörden zählen zu den Opfern sowohl Beschäftigte der Jugendhilfeeinrichtung als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes der Region Hannover.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber