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Kimmich nach 2:5-Schock: «Was ist denn hier los?»

Was für ein Wahnsinn in Paris: Nach dem irren 4:5 und der wilden Bayern-Aufholjagd sprechen Kimmich und Kompany über das spektakuläre Halbfinale. Besonders brisant: Der Mittelfeldchef verrät, was ihm beim 2:5 durch den Kopf ging.

28.04.2026, 23:54 Uhr

Kimmich nach Spektakel in Paris: Rückstand wirkte völlig unwirklich

Joshua Kimmich hat den zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand des FC Bayern bei Paris Saint-Germain als beinahe surreal beschrieben. Nach dem wilden 4:5 im Halbfinal-Hinspiel der Champions League sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bei Prime Video, auf dem Platz habe man sich zeitweise gefragt, was gerade eigentlich passiere. Seiner Ansicht nach waren die Münchner dem Gegner keineswegs um drei Treffer unterlegen. Umso wichtiger sei es gewesen, in dieser Phase die Ruhe zu bewahren. Nach 58 Minuten hatte PSG bereits mit 5:2 geführt.

Kimmich erklärte, zunächst habe es so gewirkt, als wollten beide Teams das Spiel kontrolliert angehen. Doch nach rund einer halben Stunde sei davon nichts mehr zu sehen gewesen. Das Resultat fühle sich deshalb seltsam an, meinte der 31-Jährige. Trotz der Niederlage sei im Kampf um den Einzug ins Finale weiterhin alles offen. Das Rückspiel wird am kommenden Mittwoch in München ausgetragen.

Auch Bayern-Coach Vincent Kompany, der die Partie wegen einer Gelbsperre von der Tribüne aus verfolgen musste, sah weiter Chancen für sein Team. Er sagte, dieses Spiel sei durchaus zu gewinnen gewesen. Normalerweise bedeute es im Halbfinale praktisch das Aus, wenn man auswärts fünf Gegentore kassiere. Da die Bayern aber selbst viermal getroffen hätten, wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Kimmich zog ein ähnliches Fazit und bezeichnete die Partie als beste Werbung für den Fußball.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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