Bayern

Tödliches Virus aus der Maus? Neuer Fall in Bayern

Kaum Fälle in Deutschland – doch jetzt schlägt das tödliche Bornavirus im Landkreis Regen erneut alarmierend zu.

18.05.2026, 16:54 Uhr

Neuer Bornavirus-Fall in Viechtach festgestellt

In Viechtach im Landkreis Regen ist eine weitere Infektion mit dem Bornavirus nachgewiesen worden. Nach Angaben des Landratsamts Regen handelt es sich um einen 79-jährigen Patienten, der derzeit intensivmedizinisch behandelt wird.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt bei dem Virus nicht als möglich. Stattdessen erfolgt die Ansteckung durch direkten oder indirekten Kontakt mit Feldspitzmäusen, etwa über deren Ausscheidungen. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) rät daher, den Kontakt mit Spitzmäusen unbedingt zu vermeiden. Auf welchem Weg sich der Betroffene infiziert hat, ist bislang noch nicht geklärt.

Seltene, aber oft tödliche Erkrankung

Wie das Landratsamt weiter mitteilte, ist die Erkrankung zwar selten, verläuft jedoch in vielen Fällen tödlich. Einen Impfstoff gibt es bisher nicht. Häufig führt eine Infektion zu einer Entzündung des Gehirns.

Bundesweit werden pro Jahr nur rund zehn Fälle registriert, viele davon in Bayern. In den vergangenen Monaten waren bereits in mehreren Regionen des Freistaats Bornavirus-Infektionen bekannt geworden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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