Bayern

Riesen-Suche im Eisbach: Vermisster war längst daheim

Sprung in den Eisbach, Kleidung weg, Großsuche startet: Warum der Münchner plötzlich daheim auftaucht – und was ihn das kosten könnte.

24.06.2026, 14:23 Uhr

Große Suchaktion im Englischen Garten endet überraschend

Mit Hubschrauber, Drohne und Tauchern haben Einsatzkräfte am Dienstagabend im Münchner Englischen Garten nach einem vermissten Schwimmer gesucht – vergeblich. Der 36-Jährige war nach Angaben der Polizei zuvor in den Eisbach gestiegen, um sich treiben zu lassen. Als er nicht wieder auftauchte und seine Kleidung noch am Ufer lag, verständigte ein Begleiter die Polizei.

Etwa eineinhalb Stunden lang suchten die Rettungskräfte nach dem Mann. Schließlich fanden Beamte ihn unversehrt an seiner Wohnadresse im Landkreis Fürstenfeldbruck. Offenbar hatte er das Baden beendet und war, nur mit einer Badehose bekleidet, nach Hause gegangen, ohne jemandem Bescheid zu geben.

Der Begleiter sagte laut Polizei, beide hätten zuvor große Mengen Bier und Wodka getrunken. Ein Alkoholtest wurde demnach nicht gemacht. Als die Beamten den 36-Jährigen zuhause antrafen, war er wegen seines Zustands nicht mehr vernehmungsfähig. Wie er nach Hause gelangte, blieb zunächst unklar. Ob er für die Kosten des Großeinsatzes aufkommen muss, wird nun geprüft.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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