Staatsschutz ermittelt nach antisemitischer Beleidigung in München
Nach einem Vorfall auf dem Gelände einer Tankstelle in München hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Polizei soll ein 55-Jähriger am Montagabend einen 41 Jahre alten Mann im Zuge eines eskalierten Streits „antisemitisch und fremdenfeindlich“ beleidigt haben.
Auslöser war demnach ein Konflikt um das Parken. Der 41-Jährige, der nach Angaben einer Polizeisprecherin eine Kippa trug, soll sein Auto so abgestellt haben, dass der andere Mann nicht wegfahren konnte.
Im weiteren Verlauf kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung, bei der beide Beteiligten leicht verletzt wurden. Gegen beide Männer wurde Anzeige wegen gegenseitiger Körperverletzung erstattet. Der 55-Jährige muss sich zudem wegen Beleidigung verantworten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber