Bamberger Symphoniker stellen Beethoven in den Mittelpunkt der Saison 2026/27
Die Bamberger Symphoniker richten ihre kommende Spielzeit auf Ludwig van Beethoven aus. Anlass ist der 200. Todestag des Komponisten im Jahr 2027. Bei der Präsentation des Programms hieß es, kaum ein anderer Musiker habe die Geschichte der Musik sowie Kunst, Gesellschaft und Politik ähnlich stark geprägt. Entsprechend bilden seine Werke einen Schwerpunkt der neuen Saison.
Als zentrales Vorhaben plant das Orchester vier komplette Aufführungszyklen aller neun Beethoven-Symphonien. Diese sollen nicht nur in Bamberg erklingen, sondern auch an wichtigen Orten aus Beethovens Leben und Wirken – darunter das Rheinland, Prag und Wien. Chefdirigent Jakub Hrůša betonte, Beethoven sei kein starres Denkmal, sondern bis heute lebendig. Gerade in einem Zyklus werde die ganze Kraft seiner Musik spürbar.
Die Spielzeit 2026/27 steht laut Intendant Marcus R. Axt unter dem Motto „bewegt“. Musik setze einerseits Luft in Schwingung, andererseits berühre sie die Menschen tief im Inneren, erklärte er. Genau dieses Zusammenspiel von äußerer und innerer Bewegung präge das Programm.
Die Bamberger Symphoniker, die erst im Frühjahr an ihre Gründung vor 80 Jahren erinnert haben, sehen sich traditionell auch als reisendes Orchester. In der neuen Saison sind deshalb erneut zahlreiche Gastspiele geplant, unter anderem in Belgien, Italien, den Niederlanden, Österreich und Tschechien.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion