Bayerisches Staatsballett vergibt erstmals Aurora Prize
Das Bayerische Staatsballett hat zum ersten Mal den Aurora Prize verliehen, einen mit 10.000 Euro ausgestatteten Nachwuchspreis. Wie das Ensemble in München bekanntgab, gingen die ersten Auszeichnungen an Frederick Stuckwisch und Phoebe Schembri.
Der Preis trägt den Namen der Prinzessin Aurora aus dem klassischen Ballett „Dornröschen“. Gestiftet wurde er von einem langjährigen Förderer des Staatsballetts, der nicht öffentlich genannt werden möchte.
Künftig soll die Ehrung jedes Jahr an vielversprechende Ensemblemitglieder vergeben werden, die noch am Beginn ihrer Laufbahn stehen und ein besonderes künstlerisches Potenzial zeigen. Maßgeblich sind dabei nicht allein starke Technik und Ausdruckskraft. Berücksichtigt werden laut Staatsballett vor allem die persönliche und künstlerische Entwicklung in der vergangenen Spielzeit, ebenso wie Professionalität und Vorbildfunktion.
Über die Vergabe des Aurora Prize entscheiden Ballettdirektor Laurent Hilaire und der Ballettmeisterstab.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber