Griechenland setzt bei Strandkontrollen auf Technik
Griechenland will die Überwachung seiner Strände künftig stärker digital unterstützen. Ein Gesetzentwurf im Parlament in Athen sieht vor, dass unerlaubte Aktivitäten wie das illegale Aufstellen von Liegen und Sonnenschirmen künftig auch mithilfe von Drohnenaufnahmen und Satellitenbildern nachgewiesen werden können. Darüber berichtete die Zeitung To Proto Thema.
Grundsätzlich sind Strände in Griechenland nicht privat, sondern für alle frei zugänglich. Nach einem Gesetz aus dem Jahr 2024 darf zudem höchstens ein Drittel eines Strandes kommerziell mit Liegen und ähnlicher Ausstattung genutzt werden. Da die zahlreichen Küstenabschnitte des Landes nur schwer überall direkt kontrolliert werden können, sollen die Behörden nun verstärkt technische Hilfsmittel einsetzen.
Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit teils hohen Strafen rechnen. Neben empfindlichen Geldbußen können bei schweren oder wiederholten Vergehen auch vorübergehende Betriebsschließungen verhängt werden. Außerdem droht betroffenen Unternehmen, künftig keine Strandkonzessionen mehr zu erhalten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion