Nach Schüssen bei einem Polizeieinsatz in Rellingen nordwestlich von Hamburg haben Einsatzkräfte auch in und an einem Krankenhaus in Pinneberg nach einer flüchtigen Person gesucht. Diese Maßnahmen wurden inzwischen eingestellt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.
Die Fahndung nach dem Flüchtigen läuft jedoch weiter. Bislang blieb die Suche nach Angaben der Polizei ohne Erfolg. Deshalb konzentrieren sich die Maßnahmen nun wieder auf den Umkreis des Ausgangsortes in Rellingen. Derzeit sind etwa 70 Polizeikräfte im Einsatz, darunter auch die Kriminalpolizei sowie die Landespolizei Hamburg.
Rund um die Klinik in Pinneberg waren nach Beobachtungen eines dpa-Reporters mehrere Streifenwagen zu sehen. Zudem standen vereinzelt Polizisten am Gebäude, einige mit Maschinenpistolen. Absperrungen direkt am Krankenhaus gab es demnach nicht.
Eine Sprecherin der Regio Kliniken erklärte, dass es im Krankenhaus selbst keine Einschränkungen gegeben habe. Rettungswagen mit akuten Fällen waren zeitweise gebeten worden, andere Kliniken anzufahren.
Zuvor hatte es in Rellingen im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein einen Vorfall gegeben. Dabei wurde laut Polizei aus der Waffe eines Beamten geschossen. Ob die flüchtige Person durch die Schussabgabe verletzt wurde, konnte bislang nicht bestätigt werden.
Neu ist zudem, dass bei dem Einsatz in Rellingen zwei Menschen festgenommen wurden. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall nannte die Polizei zunächst nicht. Zuerst hatte die „Bild“ berichtet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion