Bayern

Kreise: Kam die Schusswaffe aus dem 3D-Drucker?

Nach der Schongau-Tat tauchen brisante neue Details auf – vor allem zur Waffe. Was Ermittler jetzt herausfinden.

09.07.2026, 16:26 Uhr

Weitere Erkenntnisse nach mutmaßlicher Gewalttat in Schongau

Nach der mutmaßlichen Amoktat im oberbayerischen Schongau kommen nach und nach neue Einzelheiten ans Licht. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur untersuchen die Ermittler, ob die Schusswaffe, mit der der 16 Jahre alte Verdächtige einen Schuss abgegeben haben soll, möglicherweise aus einem 3D-Drucker stammt. Anschließend habe die Waffe offenbar nicht mehr funktioniert. Der Jugendliche soll ausgesagt haben, dass er sie im Darknet beschafft habe.

Den Angaben zufolge stellten die Ermittler zudem nur eine vergleichsweise geringe Menge an Munition sicher. Die Waffe sei laut dpa in der Nähe eines Rucksacks entdeckt worden, den der 16-Jährige nach der Tat auf dem Schulgelände in der Umgebung des Tatorts abgelegt haben soll. Nach seiner Festnahme habe er die Einsatzkräfte selbst auf den Rucksack aufmerksam gemacht.

Bei dem Messer, mit dem der mutmaßliche Täter zwei Schülerinnen schwer verletzt haben soll, handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen jedenfalls nicht um ein gewöhnliches Küchen- oder Haushaltsmesser.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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