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Paintball-Schüsse: Jetzt droht der Verlust des Augenlichts

Plötzlich trifft ihn nahe dem Sportplatz ein Schuss ins Gesicht: Für einen 21-Jährigen könnten die Folgen für immer bleiben.

28.09.2026, 14:04 Uhr

Ein 21-Jähriger könnte nach einem mutmaßlichen Angriff mit einer Paintballwaffe dauerhaft schwere Augenschäden davontragen. Nach Angaben der Polizei ist er auf einem Auge bereits erblindet, auch das Sehvermögen des zweiten Auges ist derzeit eingeschränkt. Seit dem Vorfall Anfang September in Edelsfeld im Landkreis Amberg-Sulzbach wird der Mann weiterhin in einer Spezialklinik behandelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der junge Mann mit dem Fahrrad nahe eines Sportplatzes unterwegs, als ihn vermutlich drei junge Männer mit Farbkugeln beschossen und trafen. Wie die Polizei mitteilte, hielt der 21-Jährige danach an und sah noch, wie die drei Tatverdächtigen davonliefen. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen blieb ohne Erfolg.

Polizei bittet um Hinweise

In der Nähe soll zur Tatzeit ein Jugendfußballspiel auf dem Sportplatz stattgefunden haben. Deshalb hoffen die Ermittler auch auf Zeugen, die dort anwesend waren. Ebenso werden Spaziergänger gebeten, sich bei der Polizei zu melden, falls sie in einem benachbarten Waldstück etwas Auffälliges bemerkt haben.

Nach Einschätzung der Beamten kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass sich die mutmaßlichen Schützen der möglichen schweren Folgen ihrer Schüsse nicht bewusst waren. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen fort.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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