Explosion und Großbrand in Hafen von Myanmar: Mindestens zwei Tote
Bei einer Explosion mit anschließendem Großfeuer in einem Hafen im Norden Myanmars sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben örtlicher Medien wurden außerdem elf weitere Personen verletzt, einige davon schwer. Ausgelöst wurde das Unglück demnach am Montagabend Ortszeit, als ein Öltanker in Brand geriet.
Das Feuer breitete sich anschließend schnell aus und erfasste zahlreiche weitere Schiffe und Boote sowie mehrere Fahrzeuge im Hafen. Der Vorfall ereignete sich laut Feuerwehr in Homalin in der Region Sagaing. In Aufnahmen, die online verbreitet wurden, war eine dichte schwarze Rauchsäule über dem Hafen zu sehen.
Behörden zufolge kam es zu der Explosion während des Umladens von Treibstoff von dem Tanker. Einwohner berichteten, die Flammen hätten sich in kürzester Zeit ausgebreitet. Mehrere Verletzte sollen sich in kritischem Zustand befinden. Es wird daher nicht ausgeschlossen, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt.
Augenzeugen berichten von brennenden Booten
Ein Zeuge sagte, auf den Schiffen hätten sich Tausende Fässer mit Öl befunden. Einige Boote hätten noch versucht, den Hafen zu verlassen, obwohl sie bereits Feuer gefangen hatten. Die aktuell extreme Hitze in der Region soll die Ausbreitung der Flammen zusätzlich begünstigt haben. Der Brand war zuletzt weiterhin nicht vollständig unter Kontrolle.
Der Hafen wird vor allem für den regionalen Handel mit Waren und Treibstoff genutzt. Bereits im März hatte sich dort ein ähnliches Unglück ereignet: Damals gerieten zwei Tankboote in Brand, wobei mindestens sechs Menschen starben.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion