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Ehefrau zerstückelt: Jetzt fiel das Urteil

Grausamer geht kaum: In der Schweiz soll ein Mann seine Frau erwürgt und die Leiche zerstückelt haben.

13.05.2026, 11:21 Uhr

Lebenslange Haft nach Tötung einer Frau in der Schweiz

Ein 44-jähriger Mann ist in der Schweiz in einem viel beachteten Mordprozess zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Strafgericht Basel-Landschaft in Muttenz sprach zudem Schadenersatz von mehr als 500.000 Franken an die Hinterbliebenen des Opfers zu, darunter auch die zwei kleinen Kinder des Paares, wie Keystone-SDA berichtete.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der Mann seine 38-jährige Ehefrau während eines Streits über eine mögliche Trennung getötet. Anschließend soll er den Leichnam mit Werkzeugen zerteilt und ein starkes Bleichmittel darüber gegossen haben, das DNA-Spuren zerstören kann.

Die Staatsanwältin bezeichnete die Tat aus dem Februar 2024 im Prozess als einen der grausamsten und erschütterndsten Fälle von Femizid in der Schweiz. Die Verteidigung argumentierte dagegen mit Notwehr und erklärte, die Frau habe den Mann zuvor mit einem Messer angegriffen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Vor der Urteilsverkündung erinnerten rund 150 Menschen mit Transparenten an die Getötete. Vor dem Strafjustizzentrum bildeten sie eine Menschenkette und demonstrierten gegen Femizide. Als Femizid wird die Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet, häufig durch den aktuellen oder früheren Partner.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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