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Dreifachmord nach Brand? Fokus auf Bewohner

Erst Schauplatz eines Dreifachmords, jetzt Flammen im Horror-Haus: Was Ermittler zum rätselhaften Brand bislang wissen.

06.10.2026, 08:32 Uhr

Nach einem Feuer an dem Wohnhaus, das als Tatort eines mutmaßlichen Dreifachmordes gilt, ermittelt die Polizei in Niederbayern gegen einen Bewohner des Gebäudes. Nach Angaben der Beamten besteht der Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt.

In dem Mehrfamilienhaus in Zwiesel im Landkreis Regen soll im Juli 2025 ein Mann zwei Frauen aus der Nachbarschaft sowie einen weiteren Mann getötet haben. Der heute 39 Jahre alte Slowake muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Deggendorf verantworten.

Gebäude nur noch eingeschränkt nutzbar

Wie die Polizei mitteilte, gibt es nach bisherigem Stand keinen Zusammenhang zwischen dem Brand und dem laufenden Strafverfahren in Deggendorf. Das Feuer soll am Sonntag außerhalb des Hauses entstanden sein und anschließend auf das Gebäude übergegriffen haben. Der Bau ist derzeit nur noch teilweise bewohnbar.

Zum Prozessauftakt äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen. Laut Anklage soll er im Sommer 2025 die beiden Nachbarinnen im Abstand von etwas mehr als zwei Wochen in seine Wohnung gelockt und getötet haben, um sich sexuell zu stimulieren. Bei der zweiten Tat soll der Partner eines Opfers an die Wohnungstür geklopft haben. Auch ihn soll der Angeklagte demnach getötet haben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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