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Blaualgen-Alarm: Diese Badeseen können gefährlich werden

Unsichtbare Gefahr im Badesee? Wer knietief die eigenen Füße nicht mehr sieht, sollte laut Gesundheitsamt besser raus.

03.09.2026, 10:50 Uhr

Gesundheitsamt warnt vor Baden in mehreren Seen im Landkreis Weilheim-Schongau

Im Landkreis Weilheim-Schongau wird derzeit vom Baden in mehreren Gewässern abgeraten. Grund ist eine starke Vermehrung von Blaualgen. Betroffen sind nach Angaben des Landratsamts unter anderem der Dorfweiher in Eglfing, der Koppenbergweiher in Habach sowie der Eckenbühler Weiher in Obersöchering. Untersuchungen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bestätigten das Vorkommen von Cyanobakterien.

Diese sogenannten Blaualgen können giftige Stoffe bilden. Ein Kontakt mit der Haut kann Reizungen auslösen, verschlucktes Wasser unter Umständen Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Als besonders gefährdet gelten kleine Kinder, die am Ufer spielen und Wasser aufnehmen, sowie Hunde, die beim Trinken oder durch das Ablecken ihres Fells mit den Bakterien in Kontakt kommen.

Das Gesundheitsamt empfiehlt, nicht ins Wasser zu gehen, solange es grünlich eingetrübt ist oder sich Schlieren, Schaum oder Algenteppiche zeigen. Als Orientierung gilt: Wer bis zu den Knien im Wasser steht und die eigenen Füße nicht mehr erkennen kann, sollte auf das Baden verzichten.

Am Bismarckweiher in Steingaden, wo bereits im August Blaualgen festgestellt worden waren, hat sich die Lage nach Behördenangaben inzwischen sichtbar verbessert. Eine endgültige Entwarnung soll es jedoch erst nach den noch ausstehenden Laborergebnissen geben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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