Wirtschaft

Trotz Milliardenminus: Bahn-Chefin sieht schwarze Null

Nach Milliardenverlusten peilt die Bahn die Wende an: Kann Chefin Palla jetzt wirklich die «schwarze Null» liefern?

17.05.2026, 11:29 Uhr

Die Deutsche Bahn steuert nach den Worten von Konzernchefin Evelyn Palla auf eine wirtschaftliche Trendwende zu. Bereits in diesem Jahr könnte unter dem Strich erstmals seit Jahren kein Verlust mehr anfallen und damit eine schwarze Null erreicht werden. Gegenüber der Bild am Sonntag erklärte Palla, die stärkere Ausrichtung auf Effizienz zahle sich aus. Das interne Spar- und Verschlankungsprogramm verbessere die Wirtschaftlichkeit und sorge für mehr Stabilität.

Für 2025 meldete der bundeseigene Konzern allerdings noch einen Verlust von etwa 2,3 Milliarden Euro. Damit fiel das Minus rund 500 Millionen Euro höher aus als im Jahr zuvor. Operativ zeigte sich jedoch eine Verbesserung: Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um 630 Millionen Euro auf 297 Millionen Euro ins Plus. Für 2026 peilt die Bahn hier einen Wert von rund 600 Millionen Euro an.

Schon bei der Vorstellung der Jahreszahlen Ende März hatte Palla erklärt, dass der Konzern einem positiven Gesamtergebnis deutlich näherkommen solle. Beim Umsatz rechnet die Bahn für 2026 mit einem Anstieg auf ungefähr 28 Milliarden Euro, nachdem im vergangenen Jahr rund 27 Milliarden Euro erlöst wurden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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