Wirtschaft

Jetzt doch: Apples erstes MacBook mit Touchscreen

Kehrtwende bei Apple: Ausgerechnet der Mac bekommt jetzt einen Touchscreen – obwohl der Konzern das jahrelang ablehnte.

28.10.2026, 19:00 Uhr

Apple führt erstmals ein MacBook mit Touchscreen ein – und verabschiedet sich damit von einer Haltung, die der Konzern jahrelang vertreten hatte. Bisher hatte Apple Notebooks mit berührungsempfindlichem Display eher kritisch gesehen. Nun stellt das Unternehmen das neue MacBook Pro mit Touch-Bildschirm als Gerät für Profianwender vor. Gedacht ist es etwa für Kreative, die 3D-Modelle direkt mit den Fingern bewegen oder Musik-Apps unmittelbar auf dem Display bedienen möchten. In Deutschland startet der Preis bei 3.299 Euro.

Während andere Hersteller ihre Windows-Notebooks schon seit Jahren mit Touchscreens anbieten, trennte Apple seine Produktwelten bislang klar: Macs blieben klassische Computer mit Tastatur und Maus, große Touch-Displays waren dem iPad vorbehalten. Noch 2021 hatte Apples heutiger Hardware-Chef John Ternus im Wall Street Journal betont, dass das iPad für die Touch-Bedienung entwickelt worden sei, während der Mac auf Maus und Tastatur ausgelegt bleibe. Später reagierte Apple auf Fragen zu einem Touch-Mac jedoch deutlich zurückhaltender.

Das neue Touch-MacBook bringt außerdem Änderungen bei Design und Gewicht. Mit 1,38 Kilogramm ist die kleinere Version 230 Gramm leichter als die bisherigen Pro-Modelle mit 14-Zoll-Display. Die größere Ausführung mit 16 Zoll wurde sogar um 320 Gramm erleichtert. Zudem erhält erstmals ein MacBook die vom iPhone bekannte Dynamic Island, über die sich Live-Aktivitäten am oberen Displayrand anzeigen lassen. Auch ein altes Designmerkmal kehrt zurück: das leuchtende Apple-Logo auf der Rückseite des Bildschirms.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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