Die Inflation in Bayern hat sich im Juni leicht abgeschwächt. Nach vorläufigen Angaben des Landesamts für Statistik in Fürth lag die Teuerungsrate bei 2,5 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Mai.
Spürbar bleiben jedoch die Folgen des Irankriegs auf die Energiepreise. Zwar verbilligte sich Heizöl im Juni gegenüber dem Vormonat um 6,4 Prozent, zum Monatsende war es aber immer noch rund 30 Prozent teurer als vor einem Jahr.
Auch bei Kraftstoffen zeigte sich im Monatsvergleich ein Rückgang: Benzin und Diesel kosteten 3,1 Prozent weniger als im Mai. Im Vergleich zum Juni 2025 lagen die Preise dennoch weiterhin 14,1 Prozent höher.
Ohne die Preisentwicklung bei Heizöl und Kraftstoffen hätte die Inflationsrate laut Statistikamt bei 1,9 Prozent gelegen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber