Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor einer erhöhten Unwettergefahr in mehreren Regionen Deutschlands. Nach Angaben von Meteorologe Oliver Reuter liegt der Schwerpunkt vor allem auf intensivem Starkregen, der örtlich sehr begrenzt, aber äußerst heftig bis sogar extrem ausfallen könne.
Zusammen mit dem Starkregen seien zudem größerer Hagel und teils schwere Sturmböen möglich. Für den heutigen Tag rechnen die Meteorologen insbesondere vom Süden bis in die östliche Mitte Deutschlands mit teils kräftigen Gewittern.
Superzellen im Süden möglich
Am Mittwoch verlagert sich der Schwerpunkt der Unwetter laut DWD weiter nach Süden. Besonders südlich der Donau könnten erneut schwere Gewitter entstehen, darunter auch Superzellen. Diese könnten heftigen Regen, großen Hagel und starke Sturmereignisse mit sich bringen.
Gleichzeitig bleibt es in Teilen des Landes sommerlich heiß: Erwartet werden Temperaturen von bis zu 32 Grad.
Für Donnerstag ist die Lage nach derzeitiger Einschätzung noch unsicher. Nach aktuellem Stand müssen sich vor allem der Nordosten und später auch der äußerste Süden erneut auf Gewitter mit Unwetterpotenzial einstellen. Am Freitag dürfte voraussichtlich nur der Nordwesten weitgehend verschont bleiben.
Entspannung zum Wochenende
Ab dem Wochenende deutet sich laut DWD eine leichte Wetterberuhigung an. Grund dafür sei eine auf Nordwest drehende Strömung. Allerdings werde es damit auch etwas kühler.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber