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Donau-Niedrigwasser enthüllt tote Wehrmachtssoldaten

Die Donau gibt im Rekord-Niedrigwasser Kriegsrelikte preis – und das könnte erst der Anfang sein.

07.08.2026, 12:27 Uhr

Der außergewöhnlich niedrige Wasserstand der Donau hat in Budapest Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt: die sterblichen Überreste von zwei Soldaten der Wehrmacht, ein Motorrad und eine Tellermine.

Wie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mitteilte, wurden die Gebeine der beiden Soldaten bereits exhumiert. Wegen der entdeckten Tellermine 35 zur Panzerabwehr war zudem der Kampfmittelräumdienst im Einsatz.

Der Volksbund rechnet damit, dass auch aus Schiffswracks, die derzeit in Flüssen sichtbar werden, weitere Kriegstote geborgen werden könnten. Das Motorrad und zwei gefundene Erkennungsmarken seien ungewöhnlich gut erhalten geblieben. Als Grund gilt mit Gasöl vermischter Hafenschlamm.

Die anhaltende Hitze und Trockenheit haben die Donau auf einen Rekord-Tiefstand sinken lassen. In Budapest kam dadurch auch der Verkehr von Flusskreuzfahrtschiffen auf diesem Abschnitt des Stroms zum Erliegen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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