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Wer tanzt um den «Let’s Dance»-Sieg?

Halbfinale-Drama bei „Let's Dance“: Ausgerechnet der Überraschungskandidat verpasst kurz vor dem Finale den großen Coup.

23.05.2026, 00:52 Uhr

Ross Antony verpasst das «Let’s Dance»-Finale

Ross Antony ist im Halbfinale von «Let’s Dance» ausgeschieden. Für den 51-jährigen Sänger und seine Tanzpartnerin Mariia Maksina reichte es am Ende nicht für den Einzug ins Finale, da sie die wenigsten Stimmen von Jury und Publikum bekamen.

Nach seinem Aus erklärte Antony, dass die Zeit in der Show für beide etwas ganz Besonderes gewesen sei. Sie hätten jeden Moment genossen und selbst nicht damit gerechnet, überhaupt so weit zu kommen.

Kritik für den Quickstep

Vor allem mit seinem ersten Tanz des Abends, einem Quickstep, konnte Antony die Jury nicht vollständig überzeugen. Joachim Llambi bemängelte vor allem das Taktgefühl und nannte den Auftritt sogar den schwächsten Tanz des Abends. Für diese deutlichen Worte wurde der Juror vom Publikum ausgebuht. Llambi blieb jedoch bei seiner Einschätzung und kritisierte insbesondere die Fußarbeit.

Etwas milder fiel das Urteil von Jorge González aus, der immerhin eine Verbesserung erkannte. Insgesamt erhielt Antony für diesen Tanz 22 von 30 Punkten.

Deutliche Steigerung im Contemporary

Besser lief es für Antony anschließend im Contemporary. In dieser Performance verkörperte er einen Clown, der zunächst traurig wirkte und dann immer fröhlicher wurde. Zwar stand dabei auch seine Profi-Partnerin Mariia Maksina stark im Mittelpunkt, dennoch überzeugte der Auftritt die Jury deutlich mehr.

Nach dem Tanz schwärmte Antony von Maksina und bezeichnete sie als einen der wunderbarsten Menschen, denen er je begegnet sei.

Tanzshow „Let's Dance“
Die Jury vergab häufig die 10 Punkte. Quelle: Thomas Banneyer/dpa

Von der Jury gab es viel Lob: Motsi Mabuse hob die sauberen Linien und gelungenen Drehungen hervor. Llambi meinte, die Darbietung habe perfekt zu Antony gepasst, weil die erzählte Geschichte glaubwürdig und berührend gewesen sei. Dafür bekam das Paar 28 von 30 Punkten – darunter sogar die Höchstwertung von Llambi.

Sichtlich bewegt brach Antony danach in den Armen von Moderatorin Victoria Swarovski in Tränen aus. Er sagte, er sei überwältigt und dankbar, dem Publikum mit den Auftritten etwas zurückgeben zu können.

76 Punkte insgesamt – aber nicht genug

Über alle drei Tänze hinweg kamen Antony und Maksina auf 76 von 90 möglichen Jury-Punkten. Damit lagen sie nach der Jurywertung gemeinsam mit Joel Mattli und Malika Dzumaev auf dem dritten und letzten Platz. Im Zuschauervoting hatte das andere Paar jedoch die Nase vorn.

So ziehen Joel Mattli und Malika Dzumaev, Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov sowie Milano und Marta Arndt ins Finale ein. Die drei Paare kämpfen am kommenden Freitag um den goldenen Tanzpokal.

Starkes Halbfinale mit engem Rennen

Schon im Halbfinale zeigte sich, wie hoch das Niveau in dieser Staffel inzwischen ist. Die Jury vergab mehrfach Bestnoten. Besonders Anna-Carina Woitschack überzeugte nach einer schwächeren Vorwoche diesmal deutlich und kam mit ihrem Partner auf 85 von 90 Punkten.

Jorge González bezeichnete sie sogar als die Königin der Standardtänze dieser Staffel. Vor allem im abschließenden Improvisationstanz, für den die Paare nur 90 Sekunden Zeit zum Nachdenken und Umziehen hatten, sorgte sie für Begeisterung. Motsi Mabuse meinte sogar, die regulären zehn Punkte seien dafür eigentlich nicht genug. Auch Llambi lobte die Leistung überschwänglich.

Ebenso positiv äußerte sich der Juror über Milano und Marta Arndt, die seiner Ansicht nach an diesem Abend in allen drei Tänzen stark abgeliefert hätten.

Damit deutet alles auf ein spannendes und enges Finale hin.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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