Stefan Mross deutet mögliche Fortsetzung von "Immer wieder sonntags" an
Stefan Mross hat mit Aussagen in seiner ARD-Show neue Zweifel am angekündigten Aus von "Immer wieder sonntags" geweckt. In der vorletzten vorgesehenen Ausgabe erklärte der 50-Jährige im oberbayerischen Dialekt sinngemäß, wer glaube, er werde sich nach dem Ende der Sendung mit Rotwein an einen Strand in Griechenland zurückziehen, liege daneben. Stattdessen kündigte er an: Mit "Immer wieder sonntags" gehe es weiter – davon sei er überzeugt.
Gleich zu Beginn der Live-Sendung aus dem Freiluftstudio in Rust bei Freiburg hatte Mross allerdings noch gesagt, dass das Format nach der letzten Ausgabe am kommenden Sonntag womöglich zunächst Geschichte sei.
Die ARD hatte bereits im März mitgeteilt, die seit fast 30 Jahren laufende Unterhaltungsshow nach diesem Jahr einzustellen. Als Gründe wurden Sparmaßnahmen genannt. Zum einen solle Geld eingespart, zum anderen stärker in neue digitale Unterhaltungsangebote investiert werden. Außerdem wollen ARD und SWR künftig gezielter ein jüngeres Publikum ansprechen.
Mross äußerte sich schon im Frühjahr besorgt
Seit 2005 steht der aus Traunstein stammende Mross als Moderator an der Spitze der Live-Sendung. Seit Ende Mai laufen die letzten 13 Folgen.
Mit Blick auf seine persönliche Zukunft hatte sich Mross im Frühjahr nachdenklich, zugleich aber optimistisch gezeigt. Er räumte ein, dass ihn die Zukunft durchaus beschäftige, betonte jedoch, immer auch einen Plan B gehabt zu haben.
Dem "Spiegel" sagte Mross zuletzt mit Blick auf die Absetzung der Show, dass seiner Ansicht nach derzeit sogar erfolgreiche Formate beendet würden, ohne dass er das nachvollziehen könne. Vorsorglich habe er sich für die Monate von Juli bis September 2027 seinen Terminkalender freigehalten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber