Haindling sagt Sommer-Tour 2026 kurzfristig ab
Die bayerische Band Haindling wird ihre für 2026 geplante Sommer-Tournee nicht antreten. Wie der Veranstalter mitteilte, wurden die fünf vorgesehenen Konzerte abgesagt.
Grund ist die Erkrankung von Hans-Jürgen Buchner, dem 81-jährigen Sänger, Gründer und prägenden Kopf der Gruppe. Nach Angaben von Konzertmanager Lothar Schlessmann musste sich Buchner in den vergangenen Tagen ärztlich behandeln lassen. Sein behandelnder Professor schließe demnach aus, dass Buchner ab dem 28. Juni mit Haindling auf der Bühne stehen und die fünf Auftritte in gewohnter Form absolvieren kann.
Schlessmann erklärte, das Interesse an den Konzerten sei groß gewesen. Zugleich habe Buchner aus den Auftritten des vergangenen Jahres viel Freude und Kraft gezogen. Umso schwerer falle die Absage der Termine in Kempten, Regensburg, Traunstein, München und Erlangen.
Ersatzprogramm in München
Für den ursprünglich geplanten Termin am 14. Juli in München gibt es allerdings bereits ein Ersatzprogramm: Beim Tollwood-Festival treten stattdessen Gerhard Polt und die Well-Brüder auf.
Tickets können zurückgegeben werden
Bereits gekaufte Eintrittskarten können laut Veranstalter bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen oder über die genutzten Onlineportale zurückgegeben werden.
Für das geplante Haindling-Konzert beim Tollwood-Festival gilt eine Sonderregelung: Nach Angaben auf der Festival-Website behalten die Tickets ihre Gültigkeit für den Auftritt von Gerhard Polt und den Well-Brüdern. Alternativ können sie auch dort zurückgegeben werden.
Hans-Jürgen Buchner gilt seit Jahrzehnten als prägende Figur der bayerischen Musikszene. Er ist Songschreiber und Multiinstrumentalist und gründete Haindling im Jahr 1983. Den Namen der Band übernahm er von seinem Wohnort Haindling, einem Ortsteil von Geiselhöring im Landkreis Straubing-Bogen.
Zu den frühen großen Erfolgen der Gruppe zählt der Titel „Lang scho nimma g’sehn“. Darüber hinaus wurde Buchner auch durch seine Musik für Fernsehproduktionen bekannt, etwa für die ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ sowie für BR-Formate wie „Irgendwie und Sowieso“, „Zur Freiheit“ und „Café Meineid“.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion