Alexander Duda verlässt nach 20 Jahren die „Rosenheim-Cops“
Schauspieler Alexander Duda (71) beendet nach zwei Jahrzehnten seine Mitwirkung in der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“. Wie der Sender mitteilte, wird seine Rolle Gert Achtziger innerhalb der Handlung in den Ruhestand verabschiedet. Zuerst hatte die „Bild“ darüber berichtet.
Nach Angaben des ZDF handelt es sich dabei um eine bewusste dramaturgische Entscheidung, wie sie bei langjährigen Serien immer wieder getroffen werde, um neue Entwicklungen in den Geschichten zu ermöglichen. Zudem habe Polizeidirektor Gert Achtziger das reguläre Pensionsalter auch innerhalb der Serienlogik längst erreicht.
Der Sender würdigte Dudas prägenden Beitrag zur Serie. Mit seiner markanten und liebenswerten Art habe er das Format entscheidend mitgestaltet, erklärte eine ZDF-Sprecherin. Dafür sei man ihm sehr dankbar.
Produzentin plant besondere Abschiedsfolge
Produzentin Marlies Moosauer kündigte zudem eine „liebevolle und würdige Abschiedsfolge“ an. Darin soll auch Dudas Ehefrau Jutta Schmuttermaier mitwirken – und zwar als Frau von Gert Achtziger.
Moosauer betonte, der Abschied der Figur sei eine dramaturgische Entscheidung: Irgendwann sei es an der Zeit, in Rente zu gehen. Sie könne gut nachvollziehen, dass dieser Schritt vielen Zuschauerinnen und Zuschauern ebenso wie Duda selbst schwerfalle. Auch für das Team sei es nicht leicht, ein so vertrautes und geschätztes Ensemblemitglied zu verabschieden. Zugleich machte sie deutlich, dass die persönliche Verbundenheit zu Duda bestehen bleibe.
Alexander Duda selbst äußerte gegenüber der „Bild“, dass er den Abschied bedauere. Es sei seine letzte Staffel, weil Produktion und ZDF diese Entscheidung getroffen hätten. Er hätte sich gut vorstellen können, auch in den kommenden Jahren weiter Teil der Serie zu sein.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber