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Nach Beben in Kolumbien: Shakira greift überraschend ein

Nach dem Erdbeben greift Kolumbiens Superstar ein – und was Shakira zwischen den Trümmern erlebt, geht ihr besonders nah.

18.08.2026, 05:03 Uhr

Shakira sagt Hilfe für den Wiederaufbau von Schulen in Kolumbien zu

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien hat Shakira Unterstützung für den Wiederaufbau zerstörter Schulen angekündigt. Die Sängerin reiste zusammen mit dem US-Philanthropen Howard Buffett in das besonders betroffene Departamento Chocó an der Pazifikküste. Der Besuch fand eine Woche nach dem Beben statt, bei dem fast 300 Menschen ums Leben kamen.

Shakira erklärte vor Medienvertretern, dass ihre Stiftung Pies Descalzos bereits seit mehr als 20 Jahren in der vernachlässigten Region im Nordwesten des Landes tätig ist. Die Organisation engagiert sich dort vor allem für den Bau von Schulen sowie für Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche.

Tausende Bildungseinrichtungen betroffen

Das Erdbeben der Stärke 7,4 vom 10. August beschädigte landesweit mehr als 2.800 Schulen. Besonders stark getroffen wurde Chocó, wo überwiegend afrokolumbianische und indigene Gemeinschaften leben.

In Quibdó, der Hauptstadt des Departamentos, äußerte Shakira ihre Sorge, dass viele der betroffenen Schulen nach dem Ende des Ausnahmezustands womöglich nicht wieder aufgebaut werden könnten. Sie warnte davor, dass zahlreiche Familien und Kinder in Vergessenheit geraten und viele Schülerinnen und Schüler nicht in den Unterricht zurückkehren könnten.

Die international bekannte Künstlerin, die mit Songs wie "Hips Don’t Lie" und "Waka Waka" weltweite Erfolge feierte, sagte zudem, dass bereits Spenden in Höhe von einer Million US-Dollar für den Wiederaufbau zugesagt worden seien. Neben beschädigten Schulen soll auch eine technische Hochschule neu errichtet werden. Darüber hinaus ist der Bau von zehn neuen Schulen geplant.

Nach dem Erdbeben in Kolumbien
Bei dem Erdbeben wurden Tausende Wohnungen und mehr als 2.800 Schulen schwer beschädigt. (Archivibild) Quelle: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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