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Marius Borg Høiby: Mit Fußfessel weiter eingesperrt

Keine Freiheit für Marius Borg Høiby: Das Gericht verlängert den Hausarrest um vier Wochen – und lehnt seine Hoffnung ab.

10.08.2026, 14:08 Uhr

Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, bleibt weitere vier Wochen in Untersuchungshaft. Das Bezirksgericht in Oslo entschied dies nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB. Wie bereits zuvor verbüßt der 29-Jährige die U-Haft im Hausarrest mit Fußfessel.

Høiby war im Juni zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Verurteilt wurde er unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie wegen Gewalt gegen eine frühere Freundin. Zu dieser Frau besteht ein Kontaktverbot, gegen das er laut Berichten bereits mehrfach verstoßen haben soll.

Gericht bejaht Gefahr weiterer Straftaten

Die Polizei hatte eine Verlängerung des Hausarrests mit elektronischer Überwachung beantragt, da sie davon ausgeht, dass Høiby erneut Straftaten begehen könnte. Das Gericht folgte dieser Einschätzung.

Høiby selbst hatte beantragt, unter der Auflage freigelassen zu werden, bestimmte Orte zu meiden. Diesen Antrag wies das Gericht jedoch zurück.

Sein Verteidiger Petar Sekulic erklärte laut NTB, man werde die Entscheidung nun gemeinsam prüfen und über eine mögliche Berufung nachdenken. Die verlängerte Untersuchungshaft gilt bis zum 7. September. In dieser Zeit darf Høiby unter anderem Arzttermine wahrnehmen oder kranke Angehörige besuchen. Außerdem muss er sich regelmäßigen Drogentests unterziehen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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