Nach der öffentlichen Unzufriedenheit von Wolfsburgs Kapitän Maximilian Arnold wegen seiner geringen Spielzeit hat sich die Lage offenbar beruhigt. Trainer Tobias Strobl sagte nach einem persönlichen Gespräch mit dem langjährigen Führungsspieler, das Thema sei intern besprochen worden und danach kein größerer Streitpunkt mehr gewesen.
Vor der Partie der 2. Bundesliga beim 1. FC Nürnberg am Samstagabend räumte Strobl ein, dass Arnolds Aussagen durchaus für Aufsehen gesorgt hätten. Dieses Echo habe es jedoch vor allem außerhalb des Vereins gegeben, weniger innerhalb der Mannschaft.
Strobl betonte zudem, Arnold habe in den öffentlichen Trainingseinheiten zu Wochenbeginn einen engagierten Eindruck hinterlassen. Der Mittelfeldspieler sei positiv aufgetreten, habe Energie ins Team gebracht und sich lautstark eingebracht. Das entspreche grundsätzlich seiner Art, denn Arnold gehe im Training immer mit voller Intensität voran.
Arnold hadert mit Reservistenrolle
Während der Länderspielpause hatte Arnold seinen Unmut über seine aktuelle Rolle beim Bundesliga-Absteiger deutlich gemacht. Er erklärte, mit der Situation überhaupt nicht zufrieden zu sein und stellte klar, dass dies nicht seinem eigenen Anspruch entspreche.
In der laufenden Saison stand der 32-Jährige in der Liga bislang nur einmal in der Startformation und erhielt sonst meist lediglich Kurzeinsätze. Bereits zum Ende der vergangenen Spielzeit hatte Arnold zudem länger mit hartnäckigen Leistenproblemen zu kämpfen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber