TV-Moderator Thomas Gottschalk hat nach eigenen Angaben einen wichtigen Schritt im Kampf gegen seine Krebserkrankung gemacht. Gegenüber der "Bild" sagte der 76-Jährige, Ärzte hätten ihm mitgeteilt, dass er derzeit krebsfrei sei. Bei der jüngsten Untersuchung seien keine Krebszellen mehr festgestellt worden. Diese Nachricht mache ihn entsprechend erleichtert und glücklich.
Erkrankung wurde Ende des vergangenen Jahres öffentlich
Ende November hatte Gottschalk bekannt gemacht, an Krebs erkrankt zu sein. Zuvor war er bei der Romy-Gala in Kitzbühel sowie schon bei der Bambi-Verleihung in München auffällig unsicher aufgetreten, was für Spekulationen gesorgt hatte. Danach entschied er sich, seine Diagnose öffentlich zu machen.
Die Nachricht löste große Anteilnahme aus. Im Dezember nahm Gottschalk Abschied von der RTL-Sendung "Denn sie wissen nicht, was passiert" und zog sich zugleich von der TV-Bühne zurück.
Ehefrau Karina unterstützte ihn eng
Seine Frau Karina stand ihm laut dem Bericht während der gesamten Behandlung zur Seite. Demnach begleitete sie ihn zu jedem Arzttermin und auch zu jeder Bestrahlung. Sie habe ihn in dieser Zeit keine Sekunde allein gelassen, sagte sie im Interview.
Inzwischen arbeitet Gottschalk wieder an seiner Fitness. Nach eigenen Worten absolviert er Krafttraining, mehrmals pro Woche unterstützt von einem Personal Trainer. Außerdem geht er gemeinsam mit Karina häufig spazieren und nutzt den heimischen Pool zum Schwimmen. Auch bei kleinen Übungen für Koordination und Gleichgewicht orientiere er sich an den Empfehlungen der Ärzte und seines Trainers.
Vor dem Herbst keine Rückkehr auf die Bühne
Über mehrere Monate hinweg hatte sich Gottschalk kaum öffentlich gezeigt. Ende April wurde eine ursprünglich für den 9. Mai geplante Veranstaltung verschoben: die Verleihung des "Goldenen Ochsensepp" an den früheren österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Gottschalk moderieren sollte. Der neue Termin ist nun der 5. September.
Damals erklärte Gottschalk dem "Spiegel", dass er vor dem Herbst nicht auf eine öffentliche Bühne zurückkehren werde – unabhängig davon, um welche Veranstaltung es gehe. Danach wolle er weitersehen, wie es um seine Gesundheit stehe.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber