Menowin Fröhlich hat es geschafft: Beim dritten Versuch gewann der 38-Jährige „Deutschland sucht den Superstar“. Der in Bayern lebende Sänger erhielt in der RTL-Liveshow am späten Samstagabend die meisten Stimmen des Publikums. Nach der Entscheidung zeigte er sich tief bewegt, sank mit Tränen in den Augen auf die Knie und umarmte Jurychef Dieter Bohlen.
In den vergangenen Wochen hatte seine erneute Teilnahme für viel Wirbel gesorgt. Fröhlich war in der Vergangenheit immer wieder durch Skandale und juristische Probleme aufgefallen. Bereits 2005 hatte er es unter die besten 20 Kandidaten geschafft, musste die Show damals wegen einer Gefängnisstrafe aber vorzeitig verlassen.
„DSDS“-Trauma nach 16 Jahren überwunden
2010 stand Fröhlich schon einmal im Finale. Trotz überzeugender Auftritte in den Liveshows reichte es damals überraschend nur für Platz zwei. Dass er nun noch einmal antreten durfte, sorgte bei vielen Zuschauern für Kritik. Für ihn selbst war die Rückkehr vor allem die Chance, das Trauma seines ersten „DSDS“-Finals endlich hinter sich zu lassen. Im Vorfeld sagte er dazu: „Ich würde mich übertrieben freuen, da einen Deckel drauf zu machen.“
Im mehr als dreieinhalbstündigen Finale in Köln setzte sich Fröhlich gegen Constance Dizendorf (19), Tyrell Hagedorn (19), Paco Simic (23) und Abii Faizan (24) durch. Mit dem Sieg sicherte er sich einen Plattenvertrag sowie 100.000 Euro Preisgeld. Sein Gewinner-Song trägt den Titel „Mercy On Me“.
Auch im kommenden Jahr wird „DSDS“ fortgesetzt: 2026 startet die Castingshow in ihre 23. Staffel. In der Jury sitzen dann erneut Dieter Bohlen, Isi Glück und Bushido.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion