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Darum schwänzt Ochsenknecht den Betrugsprozess

Reality-Star Jimi Blue zeigt privat alles – doch im Betrugsprozess fehlt er. Schon diese Woche könnte das Urteil fallen.

28.09.2026, 16:48 Uhr

Jimi Blue Ochsenknecht wird beim voraussichtlichen Ende seines Betrugsprozesses in Österreich am Donnerstag nicht persönlich vor Gericht erscheinen. Nach Angaben einer Sprecherin des Landesgerichts Innsbruck ließ er dies über seinen Anwalt mitteilen. Die Verhandlung soll daher ohne den 34-jährigen Schauspieler und Reality-TV-Darsteller stattfinden. Mit einer Entscheidung wird noch am selben Tag gerechnet.

Im Zentrum des Verfahrens steht eine über Jahre unbezahlte Hotelrechnung in Höhe von rund 14.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft wirft Ochsenknecht schweren Betrug vor. Im Falle einer Verurteilung drohen bis zu drei Jahre Haft. Sein Anwalt erklärte gegenüber der dpa, der Angeklagte sehe sich weiterhin nicht im Sinne der Anklage als schuldig an, übernehme aber Verantwortung für sein Verhalten.

Staatsanwaltschaft erreichte neue Verhandlung

Bereits im August 2025 war das Verfahren am Landesgericht Innsbruck zunächst mit einer Geldauflage und ohne Schuldspruch beendet worden. Gegen diese in Österreich mögliche Form der Verfahrenseinstellung, die sogenannte Diversion, legte die Staatsanwaltschaft jedoch erfolgreich Rechtsmittel ein. Deshalb muss sich nun erneut das Gericht mit dem Fall befassen.

Der Hintergrund: Ende 2021 hatte Ochsenknecht seinen 30. Geburtstag in einem Vier-Sterne-Hotel in Tirol nahe der bayerischen Grenze gefeiert. Die offene Rechnung wurde erst im Sommer 2025 bezahlt, nachdem per Haftbefehl nach ihm gesucht worden war und es zu einer Festnahme kam.

Jimi Blue Ochsenknecht ist der Sohn von Schauspieler Uwe Ochsenknecht und TV-Bekanntheit Natascha Ochsenknecht. Der ehemalige Kinderstar aus "Die Wilden Kerle" lebt heute in Dubai. Erst in der vergangenen Woche war die zweite Staffel der Reality-Dokuserie "Yeliz & Jimi – We Are Family" bei Sky und Wow gestartet.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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