Die Finisher-Medaille des Sydney-Marathons sorgt unfreiwillig für Aufsehen: Auf der Rückseite ist nicht das Allianz Stadium in Sydney zu sehen, sondern die Allianz Arena in München, die Heimstätte des FC Bayern. Die Organisatoren sprachen von einem „bedauerlichen Fehler“ und räumten ein, dass ihnen dieser Patzer viel Gesprächsstoff eingebracht habe – meist mit einem Augenzwinkern.
Eigentlich sollte die Medaille typische Wahrzeichen der australischen Metropole zeigen, an denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Strecke vorbeikommen. Dazu zählen die Harbour Bridge, das Opernhaus und das Allianz Stadium. Stattdessen landete nun versehentlich ein bekanntes Stadion aus Deutschland auf dem Design. Die Verantwortlichen reagierten mit Humor und meinten, die Medaille habe dadurch nun einen zusätzlichen internationalen Touch erhalten.
Mit selbstironischen Worten erklärten die Veranstalter, dass ihnen der Fehler natürlich aufgefallen sei. Zugleich betonten sie, es handle sich trotzdem um eine schöne Auszeichnung – nur eben jetzt um ein besonders außergewöhnliches Exemplar.
Der Sydney-Marathon gehört seit dem vergangenen Jahr zu den Abbott World Marathon Majors. Für die diesjährige Ausgabe am 30. August werden nach mehr als 120.000 Bewerbungen rund 40.000 Läuferinnen und Läufer erwartet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber