Bayern und Kane starten Gespräche über neuen Vertrag
Der FC Bayern München und Harry Kane haben die ersten Schritte für eine mögliche Vertragsverlängerung unternommen. Sportvorstand Max Eberl bestätigte vor dem Finale um den Franz-Beckenbauer-Supercup bei Sat.1, dass die Gespräche inzwischen angelaufen seien. Nun gehe es darum, gemeinsam eine Lösung zu finden.
Eberl machte deutlich, dass beide Seiten ein klares Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit haben. Sowohl der Verein als auch Kane wollten den Vertrag verlängern. Bereits bei der Verleihung des „Goldenen Schuhs“ in München hatte der englische Stürmer angekündigt, zeitnah in Verhandlungen einzusteigen.
Kane erklärte, jetzt sei der richtige Moment dafür, da sein Arbeitspapier nur noch bis zum Ende dieser Saison läuft. Der Kapitän Englands war vor drei Jahren für rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur nach München gewechselt. Seitdem gehört er zu den treffsichersten Spielern der Bundesliga und konnte mit Bayern auch die ersehnten Titel feiern.
Entscheidung über Eberls Zukunft womöglich schon bald
Auch bei Max Eberl könnte es zeitnah Klarheit geben. In der kommenden Woche steht eine Sitzung des Aufsichtsrats an, bei der die Verträge von Eberl und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen Thema sein dürften. Beide laufenden Verträge enden Mitte 2027.
Im Gespräch mit Sky sagte Eberl, eine Verlängerung beim FC Bayern wäre seine erste. Er habe stets betont, seine Aufgabe bestmöglich erfüllen zu wollen. Wenn der Verein zufrieden sei, werde man auf ihn zukommen. Was am Dienstag passiere, müsse man abwarten.

Musialas Erkrankung spielte bei Verlängerung noch keine Rolle
Zudem äußerte sich Eberl zur Situation von Jamal Musiala. Der Nationalspieler hatte im Supercup gefehlt, nachdem es bei ihm zu gesundheitlichen Problemen gekommen war; zudem leidet er bereits seit längerer Zeit an einer neurologischen Dysfunktion.
Eberl sagte, dass diese Erkrankung bei der Vertragsverlängerung des Offensivspielers bis 2030 im Februar 2025 noch kein Thema gewesen sei.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber