Fußball

Wegen E-Zigarette? U-Bahn mit 1.000 Fans gestoppt

Kurz vor dem CL-Kracher: Wegen einer mutmaßlichen E-Zigarette strandeten 1.000 Fans in der U-Bahn – so ging es weiter.

06.05.2026, 20:46 Uhr

Kurz vor dem Champions-League-Spiel in München ist der U-Bahnhof Dietlindenstraße nach einem Feuerwehreinsatz mit etwa 1.000 Fußballanhängern geräumt worden. Nach ersten Erkenntnissen dürfte eine in einem Sonderzug zur Allianz Arena benutzte E-Zigarette den Brandalarm ausgelöst haben. Polizei und Feuerwehr gehen davon aus, dass dadurch die Brandmeldeanlage aktiviert wurde. Die Fans waren unterwegs zur ausverkauften Partie des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain.

Ein Polizeisprecher erklärte, vieles deute auf eine E-Zigarette hin. Pyrotechnik als Ursache werde dagegen ausgeschlossen. Zur Klärung werde nun Videomaterial ausgewertet, um eine mögliche verantwortliche Person zu identifizieren. Diese könnte anschließend für die Kosten des Einsatzes belangt werden.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei den Betroffenen ausschließlich um französische Anhänger. Nachdem sie den Bahnhof verlassen mussten, sammelten sie sich im Bereich einer Kreuzung, da die Gehwege nicht genügend Platz boten. Deshalb wurde der Verkehr dort vorübergehend gestoppt. Die Feuerwehr kontrollierte den Zug und sorgte für die Belüftung.

Der Einsatz war laut Polizei nach rund 30 Minuten beendet. Danach konnten die Fans mit dem nächsten Sonderzug weiter zur Arena fahren. Nach Angaben der Beamten verlief die Situation durchgehend ruhig und friedlich — sowohl am Bahnhof als auch später am Stadion. Bayern und Paris kämpften in der Partie um den Einzug ins Finale der Champions League.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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