FC Bayern sieht bei Lena Oberdorf keine schwerwiegende Knieverletzung
Beim FC Bayern gibt man vorerst Entwarnung bei Lena Oberdorf. Die Nationalspielerin, die nach zwei Kreuzbandrissen im rechten Knie gerade erst ihr Comeback gefeiert hatte, muss zwar erneut pausieren, doch nach Angaben des Vereins handelt es sich nicht um ein ernstes Problem.
Trainer Jose Barcala erklärte nach dem 4:1 gegen den SC Freiburg, bei dem Oberdorf noch im Einsatz war, dass es anschließend zu einer kleinen Reaktion im Knie gekommen sei. Untersuchungen hätten Flüssigkeit und eine Entzündung im Gelenk gezeigt. Laut dem spanischen Coach sei das nach zwei Kreuzbandverletzungen keine ungewöhnliche Entwicklung und kein Grund für große Sorge.
Zunächst liege der Fokus darauf, die Schwellung und Entzündung abklingen zu lassen. Danach soll von Tag zu Tag beziehungsweise Woche zu Woche entschieden werden, wann Oberdorf wieder ins Teamtraining einsteigen kann.
Barcala: Rückschlag ist für Oberdorf ärgerlich
Besonders für die 24 Jahre alte Mittelfeldspielerin selbst sei die Pause enttäuschend. Barcala betonte, dass Oberdorf in ihren wenigen Einsätzen bereits einen starken Eindruck hinterlassen habe und im Training schon wieder voll dabei gewesen sei. Umso frustrierender sei dieser kleine Rückschlag. Gleichzeitig hob er hervor, dass die Spielerin mental gefestigt sei und wisse, dass keine schwere Verletzung vorliege.
Wann sie wieder mit individuellem Training beginnen kann, ist derzeit noch offen.
Oberdorf hatte sich 2024 und 2025 jeweils das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Ihr jüngstes Comeback feierte sie beim 2:0 in der Bundesliga gegen Mainz als Einwechselspielerin. Auch gegen Freiburg wurde sie erneut von der Bank gebracht.
Ausfall auch gegen Leverkusen
Fest steht, dass Oberdorf zunächst fehlen wird. Damit verpasst sie auch das kommende Ligaspiel am Montag um 18.00 Uhr bei Bayer Leverkusen. Danach steht für Bayern das Heimspiel gegen den 1. FC Köln an.
Wenig später beginnt bereits die Champions League: Am Dienstag, 22. September, startet der deutsche Serienmeister als einziger deutscher Teilnehmer in der Königsklasse mit einem Heimspiel gegen Manchester City.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber